Heredon/Galomor. Erdkönig Gaborn Val Orden hat den Gewerkschaften zu Galomor alles genommen, was ihnen wichtig und teuer war. Es begann mit dem Kündigungsschutz, setzte sich mit dem Verbot des Flächentarifvertrags fort und endete sogar in der Versammlungsfreiheit der Gewerkschaftsmitglieder. In einem Interview begründete Val Orden seine drastischen Schritte:
"Als wir Galomor vor vielen Jahren besiedelten, hatten die Arbeitnehmervertretungen noch einen Sinn. Sie sorgten dafür, dass die Bauern und Tagelöhner nicht mehr als 10 Stunden für ihre Lehnsherren arbeiten müssen und waren auch dafür verantwortlich, dass die Übereigner des Königreiches - die schwächsten aber zugleich auch wichtigsten Personen - in den Zitadellen untergebracht werden müssen. Diese Zeiten haben sich jedoch geändert, da sie nun in Form von Kartellen unseren Arbeitsmarkt in solch entsetzlicher Weise regulieren, dass man dies nicht länger akzeptieren darf. Wer zunächst durch Hochlohnpolitik die Löhne über das Marktniveau künstlich anhebt und dann anschließend dafür sorgt, dass diese Arbeiter unkündbar sind, der sorgt für eine Pleitewelle der kleinen Bauernhöfe und gleichzeitig für Arbeitslosigkeit unter den Bauern selber. Um es ganz drastisch zu sagen: Diese Menschen sind Verbrecher, denn sie - und nur sie - sorgten dafür, dass mittlerweile 20.000 Bauern arbeitslos geworden sind und auf Staatshilfen angewiesen sind. Einzig die Methändler erfreuen sich an ihrer zahlreichen Existenz, aber der Regierung ist das ein Dorn im Auge. Wir werden wieder für Vollbeschäftigung sorgen und das geht nur, wenn man den Arbeitsmarkt von dessen Übel befreit - und dieses Übel sind zweifelsohne nur die Gewerkschaften."
Es bleibt abzuwarten, wie die Bürgerlichen und Intellektuellen auf Galomor auf diese Politik reagieren. Gerüchten zufolge planen schon mehrere Regierungen die Gewerkschaften zu entmachten - darunter auch die Regierung Adavals. Ob sich diese Schritte auf das gesamte Konzil ausweiten, wird die Zukunft zeigen.(kpa)
Norgosh Fadhach Nor/Asralum. Die Zwerge der Fadhach Nor werden Gastgeber des ersten konziliaren SchachOpens im zehnten Jahr des zweiten Zeitalters auf Eressea. Dies hat der konziliare Rat der Völker auf seiner Versammlung in Thalassa mit großer Mehrheit entschieden. Präsident Zarquon zu KonPressA: "Es ist eine gute Entscheidung für den Schachsport und für den Schachstandort Asralum. Asralum - und insbesondere das Zwergenvolk der Fadhach Nor - haben eine lange und große Schachtradition. Kanzler Sharmoon wird als Schirmherr der Veranstaltung vorstehen und das IX.Konzil wird die Organsiatoren bei der Austragung in angemessenem Rahmen unterstützen."(kpa)
Windheide/Asralum. Für viele überraschend sagte Grammond McTorwick seine
zugesicherte Teilnahme an den Feierlichkeiten anlässlich der Schiffstaufe
des neuen Flaggschiffes der Konziliaren Ostflotte T.S.S. Guinea in den
Werften von Windheide ab. Nach Aussage des Umfeldes des Ex-Präsidenten
hätten gesundheitliche Gründe zu dieser Entscheidung geführt. Kritiker des
Herrschers behaupten jedoch, dass die wahren Gründe wohl eher in einem
Abstrafen des großen Hellenischen Reeders Vassilios "der Schneider"
Onassiris ist, der das Schiff anlässlich seines Geburtstages dem Konzil
schenkte. Man munkelt Onassiris habe sich zu sehr den Seewoelfen Adaval
angenähert. Es handelt sich dabei wohl um Eifersüchteleien aufgrund der
allzu offensichtlichen Anbiederung der Seewoelfe an Bobans Orkhorden, nicht
nur in der Papua-Frage sondern auch beim Aufbau und Ausbau der Orkflotte an
nicht bekannten Orten. Bleibt abzuwarten ob aus dieser kleinen Nicklichkeit
eine größere Krise unter den Konzliaren des Ostens entsteht.(kpa)